Zentrum Wila


Zentral wohnen und arbeiten

Das Neubauprojekt im Zentrum von Wila stellt eine grosse und spannende Herausforderung an die Architektur. Dabei kommen die unterschiedlichsten Bedürfnisse, Nutzungen und Wünsche auf engstem Raum zusammen. Die Gebäude und ihre Umgebung wollen optimal aufeinander abgestimmt sein. Die Zonenordnung schreibt für das Gebiet vor, dass im Erdgeschoss publikumsorientierte Nutzungen realisiert werden müssen. Ausserdem wird der Planungsperimeter rundum von bestehenden Bauten und Grenzen beeinflusst.

 

Im geplanten Zentrum Wila sind nebst dem Volg mit Postagentur und Getränkehandel, der Dorfbeck mit einem Café sowie ein Gesundheitszentrum geplant. Das Angebot bietet wertvolle Arbeitsplätze und eine gute Grundversorgung in Wila. Für den bestehenden Pizzakurier wurde eine Lösung in einer angrenzenden Liegenschaft gefunden.

 

Die Bauherrschaft LANDI Wila-Turbenthal und Furrer Liegenschaften + Beteiligungen AG ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Mit dem Projekt Zentrum Wila wird ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Sie legt daher grossen Wert auf eine gute und nachhaltige Gestaltung.

 

Das Areal liegt in der Zentrumszone, wo dreigeschossig mit Dachgeschoss bis zu einer maximalen Höhe von 19 Metern gebaut werden darf. Die geplanten Neubauten sind jedoch dreigeschossig mit Flachdach und werden lediglich elf Meter Höhe aufweisen, wodurch sie sich besser ins Ortsbild einfügen. Damit bleibt auch der Blick von der Töss Richtung Kirche ungestört.

 

Für die Gesamterscheinung, Planung und Ausführung ist die Architektengruppe 4 Planung GmbH aus Winterthur verantwortlich. Die Fassaden der Häuser werden durch grosszügige Vordächer gegliedert. Für die Nutzungen im Erdgeschoss entstehen gedeckte Zugänge. Diese dienen zusätzlich als Abschirmung der insgesamt 26 Mietwohnungen von den Dienstleistungen im Erdgeschoss. Alle Wohnungen in beiden Obergeschossen verfügen über einen grossen, gedeckten Balkon.

 

Die neue Überbauung wird im Minergie-P-Standard geplant. Dieser gewährleistet einen sehr niedrigen Energieverbrauch und richtet sich nach den Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft. Die Gebäude werden an die Heizzentrale der nahen Schreinerei angeschlossen sein, die mit Restholz befeuert wird.

 

Durch die optimale Setzung der Gebäudevolumen und die schrägen Gebäudeformen entstehen zwei grosse Platzflächen. Die Fläche vor dem Volg-Laden bietet Platz für Kundenparkplätze und Veranstaltungen des Volgs sowie weitere Nutzungen. Der Bereich zwischen den Häusern A, B und C ist begrünt und bleibt den Fussgängern vorbehalten.

Erschliessung spielt eine zentrale Rolle

Beim Projekt Zentrum Wila spielt die Erschliessung eine zentrale Rolle. Parkplätze und gute Zugangsmöglichkeiten zu den geplanten Geschäften im Erdgeschoss sind essenziell. Die Anlieferung der Läden und die Zufahrt zur Tiefgarage wird über die Huswisstrasse erfolgen. Diese Strasse wurde schon 1998 als Erschliessung für das Areal geplant. Weiter ist eine Anbindung für Fussgänger und Besucher vom Schützenhausweg her unentbehrlich. Die Kunden sollen weiterhin direkt vor dem Volg parkieren können. Die Zufahrt ab der Tösstalstrasse und das öffentliche Fusswegrecht zwischen Tösstal- und Bahndammstrasse über das Areal werden bestehen bleiben.